Repositorien

Repositorien sind in den meisten Fällen fachspezifisch verfügbar. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, zunächst die Suchmaschine von re3data zu nutzen.

Ein vom CERN betreuetes, generisches Repositorium, das also keine fachliche Beschränkung angibt, ist Zenodo. Eine weitere Möglichkeit, ein solches generisches Rpositorium zu nutzen, ist Datadryad. In einer Kooperation mit Zenodo lassen sich auch dort Daten und auf Zenodo die zugehörige Software ablegen.

Das von der DFG geförderte Repositorium RADAR bietet gegen Zahlung eine Speicherung auf Servern an Rechenzentren am KIT und der TU Dresden. Die Preisgestaltung orientiert sich an der zu speichernden Datenmenge.
Es zeichnet sich allerdings auch eine Entwicklung ab, dass die zugehörige Software für interessierte Institutionen zur Vefügung gestelllt werden kann.

Für Angehörige der TU Clausthal ist es außerdem möglich, über die Acadmic Cloud im Göttinger Repositorium GRO.data seine Daten zu veröffentlichen. Es ist jedoch zu beachten, dass das Repositorium aktuell nicht zertifiziert ist.

Gerne beraten wir auch bei der Auswahl eines Repositoriums. Sprechen Sie uns hierzu gerne an.

Warum sollte ich meine Forschungsdaten in einem Repositorium ablegen?

Im Gegensatz zu den Servern der TU, sind Ihre Daten in einem Repositorium auch von extern auffindbar. Das bedeutet nicht zwingend, dass jeder Ihre Daten herunterladen kann, aber dass über die dort hinterlegten Metadaten erkennbar ist, was Sie erforscht haben. Die erfassten Metadaten steigern die Auffindbarkeit der Daten weiter und ermöglichen einen stärkeren Austausch von Ergebnissen zwischen Forschern. Zusätzlich bekommen Datensätze in Repositorien DOIs, also persistente Identifikatoren, die sie zitierbar machen, was laut aktueller Studien auch die Zitationszahlen Ihrer Forschung steigert.